
Deutsche Sprache erhalten und schützen
Sprache ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Worten. Sprache ist Kultur, Geschichte, Gefühl und Identität.
Als Künstler Freiherr liegt mir die deutsche Sprache ganz besonders am Herzen. Sie ist eine der ausdrucksstärksten und wortreichsten Sprachen der Welt. Über Jahrhunderte hinweg haben Dichter, Denker, Schriftsteller und Musiker gezeigt, welche Tiefe in unserer Sprache steckt.
Goethe, Schiller, Heine, Eichendorff und viele andere verstanden es, mit Worten Gefühle zu wecken, Gedanken zu formen und Menschen tief im Innersten zu berühren. Ihre Worte waren nicht einfach nur Worte. Sie erzählten Geschichten, vermittelten Sehnsucht, Hoffnung, Liebe, Heimat und Freiheit. Manche Zeilen gehen noch heute unter die Haut.
Diese Sprachkultur möchte ich bewahren.
Leider erleben wir, wie sich unsere deutsche Sprache immer stärker verändert. Fremde Einflüsse gehören grundsätzlich zur Entwicklung jeder Sprache. Doch insbesondere der zunehmende Einfluss des Englischen führt meiner persönlichen Wahrnehmung nach dazu, dass viele schöne deutsche Begriffe immer häufiger verschwinden oder durch englische Ausdrücke ersetzt werden.
Warum sagen wir beispielsweise immer öfter „OK“, wenn wir ebenso „Ja“, „In Ordnung“ oder „Gut“ sagen könnten?
Warum sprechen wir von Events, Meetings, Feedback oder News, wenn es mit Veranstaltungen, Besprechungen, Rückmeldungen und Nachrichten auch wunderbare deutsche Begriffe gibt?
Für manche ist diese Entwicklung ein Zeichen von Modernität. Andere empfinden sie als ganz natürliche Veränderung der Sprache. Ich persönlich sehe darin auch einen Verlust von etwas Wertvollem: von sprachlicher Vielfalt, von Ausdruckskraft und von einem Stück unserer Kultur.
Dabei möchte ich mich nicht gegen jede Veränderung der deutschen Sprache stellen. Sprache lebt und entwickelt sich. Sie hat sich schon immer verändert. Doch ich finde, wir sollten dabei nicht vergessen, was bereits vorhanden ist.
Denn manchmal braucht es gar kein neues Wort.
Manchmal müssen wir uns nur wieder an die alten erinnern.
Meine Musik als Beitrag zur Sprachkultur
Als Künstler Freiherr versuche ich, meinen eigenen Beitrag dazu zu leisten.
Ich beschäftige mich mit alten deutschen Gedichten, Volksliedern und überlieferten Texten. Viele dieser Werke stammen aus vergangenen Jahrhunderten und erzählen von Liebe, Heimat, Freiheit, Natur, Sehnsucht und dem Leben der Menschen ihrer Zeit.
Ich möchte diese Texte nicht einfach in Vergessenheit geraten lassen.
Durch meine Neuvertonungen und Arrangements gebe ich ihnen eine neue musikalische Gestalt. Alte Worte treffen auf neue musikalische Ideen. Mittelalterliche Klänge, Folk, Klassik, Chor und orchestrale Elemente verbinden sich miteinander.
So können alte deutsche Texte auch heute wieder gehört werden.
Vielleicht entdeckt dadurch mancher Mensch ein Wort, eine Zeile oder einen Gedanken, den er sonst niemals kennengelernt hätte.
Genau darin sehe ich einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Bewahrung unserer Sprach- und Musikkultur.
Worte haben Bedeutung
Wir sollten niemals vergessen, welche Kraft Worte besitzen.
Ein einziges Wort kann Trost spenden.
Ein Satz kann Hoffnung geben.
Ein Gedicht kann Erinnerungen wecken.
Ein Lied kann Heimatgefühle auslösen.
Und manchmal können Worte etwas in uns berühren, für das wir selbst keine Worte finden.
Sprache verbindet Generationen.
Wenn wir alte Texte bewahren, bewahren wir deshalb nicht nur alte Wörter. Wir bewahren Gedanken, Gefühle und Geschichten vergangener Generationen.
Ich möchte mit meiner Musik dazu beitragen, dass diese Worte nicht verstummen.
Nicht alles Alte muss zurückkehren. Nicht alles Neue muss verschwinden. Aber wir sollten das Alte kennen und schätzen, bevor wir es vergessen.
Unsere deutsche Sprache ist ein kultureller Schatz.
Lassen Sie uns sorgsam mit ihr umgehen.
Lassen Sie uns ihre Schönheit bewahren.
Lassen Sie uns ihre Vielfalt weitertragen.
Und lassen wir die Worte unserer Dichter und Denker nicht in Vergessenheit geraten.
Denn Sprache ist nicht nur das, was wir sagen. Sprache ist auch das, was wir fühlen, denken und weitergeben.
Bewahren wir, was uns über Jahrhunderte anvertraut wurde.
Unterstützen Sie gern meine Arbeit, Dankeschön!
Ihr Freiherr